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Versuchen wir der Digitalisierung von Standpunkt seines Gegenübers aus näher kommen: Schon weil uns das Analoge als analoges erst durch Digitalität erfahrbar wird. Wir müssen verstehen, in welchem Verhältnis Digitales zum Analogen steht und deren Wirkmacht in die verschiedenen Bereiche menschlicher Erfahrungsbildung nachzuzeichnen versuchen. Ein besonderer Aspekt: Die digitale Welt kann man einfach ausschalten. Sie ist nicht nur hergestellt, sondern sie muss auch (technisch) betrieben werden. Das ändert die Dinge ganz wesentlich. So begegnen wir den Kontexten, nicht mehr als Handelnde, sondern als Anwender und Betreiber. Was bedeutet das für eine digitale Kulturpolitik?

Peter Kettner, Auswärtiges Amt,