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Kulturpolitik denkt die Welt vom Standpunkt der Möglichkeiten.

Die Schwerkraft aufheben? Und dann? Wer Platz schafft für diese Frage, schafft Platz für Kultur und betreibt Kulturpolitik.

Der Unterdrückung ein Ende setzen? Freiheit schaffen und dann? Wer Räume schafft, in denen diese Gedanken zugelassen sind, schafft Raum für Kultur und schützt Kulturschaffende.

Feindschaften beenden? Und dann? Wer den Klangraum öffnet für die Orchester der Vielstimmigkeit, öffnet die Ohren für neue Formen der Harmonie und fördert Kultur des Zusammenklingens.

In dieser Session nehmen wir das Eingreifen zum Ausgangspunkt. Kultur ist Kultur für Menschen nur dann, wenn wir in ihr diejenigen Zukünfte spielerisch-experimentell vorwegnehmen können, die uns zuversichtlich machen, dass die Welt auch anders sein kann. An jedem Ort. Für jeden Menschen.

Renke Fahl-Spiewack, Auswärtiges Amt,